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Schweres Herz

"Ein Gefühl wie schweben,
ein Gefühl wie fallen,
ein Gefühl von Einsamkeit.
Ein Meer aus Lügen, so tief und dunkel,
Tropfen für tropfen, durch mich ergossen.
Treibe mitten darin, ohne Halt und ohne Licht.
Die Glieder werden schwach,
der Kopf schon lange Unterwasser.
Schwer die eigene Last, schwer die Schuld in mir.
Denn ein Herz aus Stein zieht nur herab.
Egal wie oft gebrochen, die Splitter machen nicht leichter.
Egal wie oft geblutet, das Wasser wird nicht weniger.
So treibt man weiter. Treibt dahin.
Belüge mich, das schwimmen zum fliegen,
bis meine Lügen enden, am Grund allen Wasser.
Dann wenn das Dunkel bringt die Stille,
und ich hör:
Ein Herz aus Stein gibt keinen Ton.
Bis ich spür:
Das Herz aus Stein hält nicht warm.
Bis ich weiß:
..."

26.4.15 19:35, kommentieren

Träumer

„.. Die Nacht im Grau, der Regen fällt,
Ein Junge allein, im Bett es ihn hält.
Schaut er nach draußen, aus dem Fenster heraus,
Umhüllt von seiner Decke, behütet vom Haus,
doch ist er einsam, von Trauer vernarbt.
Vermisst seine Lieben, nur Erinnerungen im Grab.
Der Regen prasselt, wiegt ihn in den Schlaf.
Sein eigener Regen, sind seine Tränen so scharf.
Doch schließen sich seine Augen nun,
gleitet er in den Schlaf, seine Schmerzen ruhn‘.
In Träumen er läuft, in Erinnerungen lacht.
Denkt an kein Leid, sondern Freude die man ihm bracht‘.
Der Traum so golden, heilt seine Wunden.
Umarmt seine Liebsten, umtanzt sie in Runden.
Will er nicht mehr gehen, nur bei ihnen sein‘.
Hört er seine Liebste „bleibst doch immer mein‘ „
Sein Engel sie ist, ihn liebt und über ihn wacht‘.
Kann er sie sehen, bei ihr sein, in dieser Nacht.
Hört er ihre Flügel, welch Wunder sie ist.
Kann es kaum glauben, wie sehr er sie vermisst.
Schwebt sie zu ihm herab, er fasst es kaum.
Will sie greifen, bleiben in ihrem gemeinsamen Traum.
Senkt sich ihr Mund, ihren Lippen küssen seine Stirne seicht.
Doch scheint es so real, reißt es ihn aus seinem geträumten Reich.
Schreckt er hoch, ein Lachen aus ihm und ruft ihren Namen heraus.
Doch vergeht die Freud, als er es sieht, sein Traum ist aus.
Der Regen noch prasselt im Dunkel der Nacht,
Die Wahrheit seinem Lächeln ein Ende macht.
Aus Freude werden Tränen, sie laufen herab.
Gehofft hat er’s so sehr, doch lässt er von ab.
Fällt zurück auf sein Kissen und plötzlich seine Trauer versiegt.
Denn sieht er nun, neben ihm, eine Feder liegt…“

1 Kommentar 12.4.15 20:29, kommentieren