Herz aus Worten

Gefühle in Buchstaben
 
 

Gefngen im Körper

„.. Wie ein Schwert , Schlag für Schlag,

Die Sekunden vergehen, die Momente fliehen,

Jeder Hieb für eine Narbe, jeder Augenblick eine neue Wunde,

Von Ketten gehalten. Getragen vom Fleisch.

Je mehr man sich wehrt, je mehr reißt es auf.

Die Wunden nie heilen, egal was man tut.

Die Gedanken nie rasten, egal wie man hofft.

Wünsche von Heilung, wie Träume von Fremden.

Wenn der Wille fehlt und die Hoffnung stirbt,

dann schmerzt das Leben, wie eine Klinge nun mehr.

Jeder Tag eine Bewegung, auf einem Bett aus Nägeln.

Jeder Schritt eine Qual, auf diesem Boden aus Scherben.

Kommen Menschen uns tragen, über Tiefen und Dornen,

doch stoß ich sie weg, lass sie fallen aus meiner Welt.

Kenn mich nicht selber, versteh‘ nicht warum.

Im Spiegel ein Fremder. Im Kopf selbst unbekannt.

Emotionen verschwinden, wie Füllung aus dem Kissen.

Doch Ersatz folgt gleich, durch Hass und Verzweiflung.

Verdrängt es die Farben und zerstört es die Sicht.

Das Grau führt zur Kälte. Alleine gefangen.

Der Körper als Gitter. Die Welt als Wall.

Eine Hürde nicht zu überwinden, keine Hände einem helfen.

Die Flucht gilt als Dumm, denn das Gefängnis für sie ein Paradies.

Doch kann ich nicht sitzen, hinter Stäben und Mauern.

Will fliegen und frei sein, doch werd ich’s nicht hier.

Verstehen will’s keiner. Alleine gefangen, drum gelingt keine Flucht.

So warte ich weiter, bis die Mauern bröckeln,

bis ich mich befreien kann, selbst…“

13.2.14 16:10

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