Herz aus Worten

Gefühle in Buchstaben
 
 

Kalte Melodie

„,.. die Musik beginnt,..

Langsam vibrieren die Töne und ersticken die Geräusche des Alltags.

Die Musik übernimmt die Stimmen. Wie ein Wispern aus dem Dunkel.

So sitzt man ruhig am Bildschirm. Realisiert nicht, wie die Töne verschwinden.

Wie die Musik einen in ihren Bann zieht,..

Als die erste Schneeflocke in das Blickfeld fällt…

Kaum bemerkt. Doch dann gebannt im Blick.

Die Musik nun mich in ihrem Bann. Hält sie fest die Welt herum.

Nun stockt die Bewegung und die Gedanken erstarren.

Die Fäden schon lang nicht mehr in den eigenen Händen…

Die nächste weiße Flocke kündigt es an.

Und es werden mehr. Bis Schwaden von Schneewehen durch den Raum peitschen.

Die anderen Menschen verschwinden. Von der Musik sie verloschen…

Bemerken sie nicht den Wandel. Gefangen im Alltag ,..

So wird der Wind stärker. Die Kälte sich nähert.

So verschwindet der Tisch. Der Computer. Die Welt ,..

Die Musik verzaubert und unsichtbar verschleppt.

So alles verschwunden im grauen Schneegestöber.

So alles genommen von der Melodie ,..

So atme ich durch. Die Kälte in den Lungen.

Ich schließ die Augen und spüre meine Haut sich rühren.

Aus Stoff wurde Fell und Leder..

Aus Stift und Papier wurde Schild und Axt…

Drum steh ich nun. Und schau gebannt.

Der Kalte Wind zieht vor mir her,..

Die Musik verstummt und ich höre das Rauschen.

Ich öffne die Augen und sehe es nun.

Getragen zum Norden. An dem Fjord ich stehe.

Der Blick über die Küste. Über tobende Wellen,..

Die Musik mich befreit. Mich getragen und behütet.

Mich gebracht an diesen Ort ,..

Mich gebracht in mein Heim,..“

12.11.13 21:02

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